Feldbergrennen | Legenden auf zwei und vier Rädern.
Rasante Rennen, dröhnende Motoren und begeisterte Massen:
Der Taunus wurde zur Bühne für Motorsportgeschichte.
Oberreifenberg lebte für das Rennen – Jahr für Jahr.
Ein Rückblick auf eine Zeit voller Geschwindigkeit und Leidenschaft.
Und genau hier beginnt unsere Zeitreise: ein Blick zurück in eine Epoche, in der Geschwindigkeit alles bedeutete und Leidenschaft den Berg zum Beben brachte.

Unternehmensarchiv der AUDI AG
Über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren – mit mehreren Unterbrechungen – fanden im Taunus Auto- und Motorradrennen statt.
Die Rennen waren Teil der Deutschen Bergmeisterschaft. Am 2. Oktober 1950 – fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – heulten die Motoren beim Feldbergrennen wieder auf. Diesmal allerdings auf einem Rundkurs um den Großen Feldberg im Taunus.
Das Feldbergrennen zog Motorsportfans aus der ganzen Welt an.
Mit nur rund 1.000 Einwohnern war Oberreifenberg eine kleine Gemeinde, die für die Dauer der Wettbewerbe eine außergewöhnliche Aufgabe übernahm. Fahrer, Mechaniker und Begleitpersonen fanden Quartiere in Hotels, Privathäusern und Unterkünften der Region. Die gesamte Dorfgemeinschaft wurde Teil eines Großereignisses, das weit über die Ortsgrenzen hinausstrahlte.
Die Bewohner machten aus dem kleinen Ort einen Treffpunkt für Motorsportbegeisterte aus nah und fern. Fahrer, Teams und Besucher wurden unabhängig von ihrer Herkunft herzlich aufgenommen – getragen von einer gelebten Willkommenskultur, die das Feldbergrennen über den sportlichen Wettbewerb hinaus prägte.
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